Die PTB-PVDA erzielt hervorragende Ergebnisse bei Bundes-, Landes- und Europawahlen.

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Nach ihrer phänomenalen und sozialen Wahl-Kampagne „phénoménale et sociale“ hat die belgische Arbeiterpartei (PTB/PVDA) ihre Stimmenzuwachs im ganzen Land bestätigt, mit Ergebnissen, von 5,6% in Flandern bis über 13,5% in Brüssel und in Wallonien und 14,5% für das Europäische Parlament.

soirée électorale Anvers

Nach ihrer phänomenalen und sozialen Wahl-Kampagne „phénoménale et sociale“ hat die belgische Arbeiterpartei (PTB/PVDA) ihre Stimmenzuwachs im ganzen Land bestätigt, mit Ergebnissen, von 5,6% in Flandern bis über 13,5%  in Brüssel und in Wallonien und 14,5% für das Europäische Parlament. Zwölf gewählte Mitglieder kommen damit von der authentischen Linken in das Föderale Parlament, ein Mitglied kommt in das Europäische Parlament, elf Mitglieder kommen in das Brüsseler Parlament, vier Mitglieder in das Flämische Parlament und zehn Mitglieder ins Wallonische Parlament. Darüber hinaus stellen wir fünf Senatoren. Die Anzahl der PTB/PVDA-Abgeordneten steigt damit von 8 auf 43. Auf nationaler Ebene hat die PTB/PVDA sich zur fünftgrößten Partei unter den zwölf Parteien, die Abgeordnete stellen, entwickelt.

In seiner Rede anlässlich des Sieges in Antwerpen zitierte Peter Mertens, der Präsident der PTB/PVDA, Bertolt Brecht, der sagte: "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren". Wir haben gekämpft, wie David gegen Goliath. Hoch dotierte Leute sagten, Goliath würde gewinnen und sie sagten weiterhin, sie würden David begraben. Sie sagten, dass es in Flandern nicht klappen würde. Nun, also dreimal doch, doch, doch! Wir sind David. Wir haben gekämpft. Und wir haben gesiegt! »

Nach den beiden Sitzen im Föderalen Parlament, die 2014 mit Raoul Hedebouw und Marco Van Hees gewonnen wurden, kann die PTB/PVDA erstmals Abgeordnete aus Flandern in das Bundesparlament entsenden, wo die politische Situation doch viel stärker von Rechts bestimmt ist als in der Wallonie.

Peter Mertens führte aus: "Während dieser Kampagne hat die PTB/PVDA eine Debatte über Themen geführt, die für die Menschen wirklich wichtig sind: 6% Mehrwertsteuer auf Energie, kostenloser öffentlicher Verkehr, kostenfreie Gesundheitsversorgung, Steuergerechtigkeit. Von der Verlängerung der Arbeitszeit haben die Leute die Nase voll! Von flexiblerer Arbeit haben die Menschen die Nase voll. Auch von einer Gesellschaft, in der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden haben die Menschen die Nase voll.»

Aber wir müssen uns auch dem Stimmenzuwachs der extremen Rechten stellen, wo die Partei Vlaams Belang in Flandern den zweiten Platz belegt, wo sie ihren Zuwachs verdreifacht und in Nordbelgien 18,5 % erreicht.

"Der Aufstieg der extremen Rechten muss alle traditionellen Parteien zum Nachdenken bringen", sagt Peter Mertens. „Es ist eine hohe Verantwortung. Sie behaupten, dass die N-VA[die größte nationalistische rechtsgerichtete flämische Partei] eine Barriere gegen die extreme Rechte wäre. Aber in Wirklichkeit ist es eine Brücke für sie! Die extreme Rechte teilt die Menschen in zwei Lager und verbreitet Hass. Wir, die authentische Linke, kämpfen sowohl für Solidarität als auch für die Einheit der Arbeiterklasse. Unsere soziale Sicherheit ist einheitlich, unser Land bleibt einheitlich, und die PTB ist einheitlich. Die extreme Rechte hat den Menschen nichts zu bieten. Wir haben die Aufgabe, das offenzulegen: Der Faschismus wird nicht von selbst vorbeigehen! »

Raoul Hedebouw, unser Sprecher für ganz Belgien und Bundesabgeordneter der PTB, spricht von "einem großen, leuchtend roten Durchbruch am 26. Mai". Er sagte weiterhin: „ Wir brauchen einen echten Durchbruch für soziale und steuerliche Gerechtigkeit. Es ist ein wichtiges Signal für alle traditionellen Parteien. Was sehen wir jedoch? Keine dieser Parteien stellt sich momentan selbst in Frage. »

Marc Botenga, élu pour le PTB au Parlement Européen

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte gelingt es der PTB, einen gewählten Vertreter ins Europäische Parlament zu senden: Marc Botenga, mit 14,5% der Stimmen für den französischsprachigen Wahlkreis. Er gratulierte all denen, die "die überall die authentische Linke „la gauche qui pique contre l’Europe du fric“unterstützt haben, in den Unternehmen, in der Nachbarschaft, u.s.w.“. ».

"Jetzt haben wir eine linke Lokomotive, die in der Lage sein wird, auch Veränderung  auf europäischer Ebene zu bewirken. Die authentische Linke wird notwendig sein, um eine Alternative zur extremen Rechten und zur Politik von Macron oder Merkel anzubieten, die mit ihrem Europa des Wettbewerbs, der Austerität und des großen Geldes den Weg zur extremen Rechten öffnet. »

Die belgische Arbeiterpartei ist der Ansicht, dass sie den besten Wahlkampf ihrer Geschichte geführt hat. Parteichef Peter Mertens sagte am Wahlabend am 26. Mai in Antwerpen: "Was für eine Dynamik, was für eine Begeisterung, was für ein Engagement! Und ich möchte zunächst allen Freiwilligen und   allen Aktivisten Beifall spenden, die in allen Provinzen gearbeitet haben, häufig im Schatten, oft unter schwierigen Umständen. Es sind Menschen, die etwas bewegen, gewöhnliche  und außergewöhnliche Menschen, die gemeinsam handeln..... Wir können das ausschließlich gemeinsam tun. Gemeinsam haben wir eine Welt zu gewinnen! »

 

 

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