Ein Jahr nach den Wahlen: die PTB-PVDA has Wind in den Segeln

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PTB.be

Fast genau ein Jahr nach den Wahlen hat in Flandern eine neue Umfrage stattgefunden. Die PTB-PVDA nimmt weiter zu: von 2,8 % im Jahr 2014 auf 5,6 % im vergangenen Jahr und 8,2 % nach der letzten Umfrage [nur in Flandern durchgeführt - Anmerkung: in Brüssel und in der Wallonie hatte die PTB-PVDA bei den verschiedenen Wahlen 2019 zwischen 12,3 und 14,6 % erreicht].

Peter Mertens

Vor Ort ist die PTB-PVDA aktiver denn je, was viele Menschen erkennen und mindestens in fünf Bereichen schätzen:

1. Wir handeln. Taten, nicht nur leere Worte! Wir werden mit unseren 250 medizinischen Fachkräften und Medizinern aktiv: in der Nachbarschaft, in den Pflegeheimen, beim Durchführen der Vorsorgeuntersuchungen und Bestellen von Masken sowie beim Verteilen an andere Gesundheitszentren.

2. Wir sind DIE Partei des Gesundheitswesens. Gerade erst ins Parlament mit unseren 12 Abgeordneten eingezogen, haben wir gleich im Oktober für einen Notfallfonds für Weißkittel gestimmt, der den dringend benötigten frischen Wind für das Gesundheitswesen bringt. Unser Vorschlag war lange als populistisch angeprangert worden, aber zum Glück sind wir nicht darauf eingegangen.

3. Viele Menschen respektieren unsere Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Unsere Abgeordneten leben vom Gehalt eines Arbeiters. Wir haben Arbeiter, wie Gaby Colebunders (vorher Gewerkschaftsvertreter bei Ford Genk, Sohn eines Bergarbeiters, der sich erst kürzlich für Bergarbeiterrenten eingesetzt hat) und Arbeiterinnen, wie Maria Vindevoghel (vorher Arbeitrin und Gewerkschafterin, heute immer aktiv im Arbeitskampf bei Brussels Airlines) ins Parlament gebracht. Wir haben die Debatte angefangen mit dem von allen Parteien abgelehnten Vorschlag, die Austrittsentschädigung für Parlamentarier abzuschaffen. Wir haben vorgeschlagen, dass alle Abgeordneten des Landes die Hälfte ihres April-Gehalts für den Kampf gegen das Coronavirus zahlen sollten. Das wurde abgelehnt, aber unsere gewählten Vertreter taten es trotzdem.

4. Wir sind die einzige landesweite Partei, die die Einheit des Landes weiterhin auf die Tagesordnung setzt. Wir haben von Anfang an die Absurdität der Aufteilung des Gesundheitswesens in neun Gesundheitsminister angeprangert. Wir sind die treibende Kraft hinter der Idee, die Gesundheitsversorgung wieder zu föderalisieren.

5. Gleich nach dem Beginn der durch Corana ausgelösten Krise haben wir den Schutz der Gesundheit, des Einkommens und der Arbeitsplätze der Arbeitskräfte in den Mittelpunkt gestellt. Der Applaus ist gut. Der Schutz ist besser. Und wir wissen, wohin wir die notwendigen Mittel bekommen können: Von 76 % der Bevölkerung wird unser Vorschlag unterstützt, eine außerordentliche Corona-Steuer für Multimillionäre einzuführen.